Klosterkirche St. Johannes der Täufer, Klosterkirche im Landkreis Augsburg, Bayern
Die Klosterkirche St. Johannes der Täufer in Holzen ist ein Barockbau in der Region Allmannshofen mit hohen, schmalen Türmen zwischen Kirchenschiff und Chor. Der einschiffige Innenraum wird durch eine Seitenempore unterteilt und zeigt reichverzierte Stuckarbeiten und Fresken vom Anfang des 18. Jahrhunderts.
Die ursprüngliche Klosteranlage wurde um 1150 gegründet und war zunächst ein Doppelkloster für Mönche und Nonnen. Nach Kriegsschäden während des Dreißigjährigen Krieges wurde die heutige Kirche ab 1698 vom Vorarlberger Architekt Franz Beer neu errichtet und 1710 durch den Augsburger Bischof geweiht.
Die Kirche war über Jahrhunderte ein Zentrum für Wallfahrten, besonders nach einer Legende über ein wundertätiges Christuskind-Bild. Die Gläubigen kamen her, um zu beten und um Hilfe zu bitten, was den Ort zu einem Ort der religiösen Verehrung in der Region machte.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, wobei die barockkirche das Hauptgebäude ist und gut sichtbar über dem Schmutterfluss liegt. Besucher sollten beachten, dass die Anlage heute auch als Wohnort und Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderungen dient, was den Ort zu einem lebendigen, gemischten Raum macht.
Die Kirche beherbergt Stuck- und Freskendekoration im Wessobrunner Stil, der für seine fließenden und aufwendigen Formen bekannt ist. Diese Arbeiten wurden von Künstlern aus den Werkstätten des örtlichen Klosters ausgeführt und verleihen jedem Winkel des Innenraums visuelle Fülle.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.