Kaufhaus am Küchengarten, Architektonisches Kulturdenkmal in Linden-Limmer, Deutschland.
Das Kaufhaus am Küchengarten ist ein 1927 fertiggestellter viergeschossiger Klinkerbau, der das trapezförmige Areal zwischen Selma-, Limmer- und Fössestraße am Platz Am Küchengarten schließt. Die Hauptfassade Fössestraße 4–6 zeigt fünf Kompartimente mit Drillingsfenstern, kielförmige Erker, kastenförmige Dachhäuser und figürliche Reliefplatten, möglicherweise von Ludwig Vierthaler; die flächigeren Fronten an Limmerstraße und Fössestraße 8–12 gliedern Horizontallinien.
Friedrich Hartjenstein baute diese Gebäude 1927 und schuf damit ein Beispiel für Architektur nach dem Ersten Weltkrieg. Die Anlage entstand in einer Zeit, als Hannover seine Stadtstruktur erneuerte und neue Wohnformen erprobt.
Der Name „Kaufhaus am Küchengarten“ steht noch auf einem Klinkergebäude an der benachbarten Limmerstraße 1, das auf Fotos der 1950er Jahre zu sehen ist. Zur alten Möblierung des Platzes gehört eine um 1927 aufgestellte Normaluhr nach einem Entwurf von Karl Elkart. Die Reliefplatten der Hauptfassade stammen möglicherweise vom Bildhauer Ludwig Vierthaler.
Der Komplex schließt das trapezförmige Areal zwischen Fössestraße, Limmerstraße und Selmastraße am Platz Am Küchengarten ab. Die Hauptfassade Fössestraße 4–6 ist durch teilweise vorgestellte Bebauung verdeckt; ihre Reliefs und Fenstergruppen erschließen sich erst aus der Nähe. Auf dem Platz steht zudem eine Normaluhr von etwa 1927 nach einem Entwurf von Karl Elkart.
Die Reliefplatten der Hauptfassade an der Fössestraße 4–6 stammen möglicherweise vom Bildhauer Ludwig Vierthaler. Der nahezu symmetrische Abschnitt zeigt kielförmige Erker, kastenförmige Dachhäuser und Drillingsfenster knapp über dem Gurtgesims. Ein Teil dieses Schmucks wird von vorgestellter Bebauung verdeckt und ist erst aus der Nähe zu erkennen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.963 Mitwirkenden weltweit.