Apenburger Hof, Rittergut in Beetzendorf, Deutschland.
Der Apenburger Hof ist ein Rittergut in Beetzendorf, bestehend aus einem Gutshaus, das unter Leopold Wilhelm von der Schulenburg erbaut und 1866 erweitert wurde, sowie einem 1892 errichteten Eingangstor. Das Tor trägt Inschriften und Wappen von Werner von der Schulenburg und seiner Frau Elise von Wuthenau, während ein Relief am Torbogen an Levin Dietrich von der Schulenburg erinnert.
Dietrich Hermann I. von der Schulenburg (1638–1693) begann Ende des 17. Jahrhunderts mit der Anlage des Apenburger Hofes; sein ältester Sohn Achaz V vollendete sie, und das Gut wurde Hauptwohnsitz der schwarzen Linie der Familie. Das Gutshaus entstand unter Leopold Wilhelm von der Schulenburg, der das Gut 1811 übernahm. Dessen Sohn Wilhelm ließ es 1866 erweitern, Werner von der Schulenburg 1892 das noch vorhandene Eingangstor errichten. 1945 wurde das Gut enteignet.
Der Name des Gutes stammt von Apenburg, das Dietrich Hermann I. von der Schulenburg ebenfalls besaß. Ein Relief am Eingangstorbogen erinnert an seinen Sohn Levin Dietrich, der in Utrecht studierte und zwei Jahre durch England, Frankreich und Italien reiste. Teile der Bibliothek, des Familienarchivs und der Gemäldesammlung gelangten in ein Museum in Salzwedel und ins Staatsarchiv Magdeburg.
Das Anwesen ist heute als Hotel erreichbar und Besucher sollten sich vorher informieren, wie Besichtigungen oder Übernachtungen ablaufen. Es empfiehlt sich, den Zugang und die Öffnungszeiten vorab zu klären, um Enttäuschungen zu vermeiden.
Das Eingangstor ließ Werner von der Schulenburg 1892 errichten; es trägt Inschriften und Wappen von ihm und seiner Ehefrau Elise geborene von Wuthenau. Das Relief am Torbogen erinnert an Levin Dietrich von der Schulenburg (1678–1743), einen jüngeren Sohn des Gutsgründers.
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