Burg Hoheneck, Mittelalterliche Burgruine in Hoheneck, Ludwigsburg, Deutschland.
Burg Hoheneck steht auf dem Schlossberg und zeigt noch erhaltene Mauern sowie einen neu aufgebauten Quadratturm im Nordwesten. Um das Gelände breiten sich Weinbergterrassen aus, die über dem Neckartal in die Landschaft hineinschauen.
Die Burg entstand um 1200 unter Markgraf Hermann V. von Baden und kam um 1360 unter die Kontrolle der Grafen von Württemberg. In den folgenden Jahrhunderten verfiel das Bauwerk allmählich, bis nur noch diese Reste erhalten blieben.
Der Name Hoheneck geht auf die Familie Hacken zurück, die 1234 mit der Burg belehnt wurde und die angrenzende Siedlung gründete, die 1345 zur Stadt erhoben wurde. In der Vorburg stand einst eine Kapelle, die 1575 erwähnt wird. Heute ist das Gelände privat, und auf den Terrassen wird wieder Wein angebaut.
Das Burggelände ist Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich, die Ruine kann also nicht besichtigt werden; sie ist von den Weinbergterrassen und Wegen am Schlossberg aus zu sehen. Das Gelände ist steil und uneben, die Reste liegen auf einem schmalen Sporn über dem Neckar.
Der quadratische Nordwestturm ist nicht mittelalterlich: Freiherr von Röder ließ ihn 1837 als romantische Ruine mit romanischer Spitzbogenfensteröffnung erbauen. In der Südostecke steht ein Gartenhaus auf den Fundamenten eines alten Ringmauerturms, von dem noch ein Gewölbekeller erhalten ist.
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