Willinger Viadukt, Eisenbahnbrücke in Willingen, Deutschland.
Das Willingen Viadukt ist eine Eisenbahnbrücke im Upland-Bergland mit elf Steinbögen, die von zehn Pfeilern und zwei Widerlagern getragen werden. Das Bauwerk überquert das Itter-Tal und reicht etwa 31 Meter hoch über dem Grund.
Die Königlich-Preußischen Staatsbahnen erbauten das Bauwerk zwischen 1914 und 1917 als Teil der Eisenbahnstrecke Wega-Brilon Wald. Das Projekt entstand in einer Zeit, als diese Bergregion an das nationale Schienennetz angebunden wurde.
Das Bauwerk ist ein geschütztes Kulturdenkmal und zeigt, wie Eisenbahningenieure in der frühen Zeit des 20. Jahrhunderts dachten. Die Steinbögen und Pfeiler sind typische Merkmale dieser Epoche und prägen noch heute das Landschaftsbild.
Der beste Ausblick auf das Viadukt entsteht von unten aus dem Tal, wo man die Bögen und Pfeiler in voller Höhe sieht. Die Brücke ist am besten bei Tageslicht zu besichtigen und von mehreren Wegen in der Gegend erreichbar.
Das Viadukt überquert nicht nur das Flusstal, sondern auch eine Straße darunter, was seine besondere Bedeutung für die Infrastruktur der Region zeigt. Dieses Merkmal ist von vielen Besuchern übersehen, die nur auf die beeindruckenden Steinbögen achten.
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