Christoph-Rübsamen-Steg, Fußgängerbrücke in Gießen, Deutschland
Der Christoph-Rübsamen-Steg ist ein Fußgängersteg über die Lahn, der sich über etwa 150 Meter erstreckt. Die Konstruktion besteht aus markanten Stahlmasten in Kreisform, die vom Flussufer aufragen.
Die Idee für eine Querung an dieser Stelle entstand 1914, als Robert Sommer eine Verbindung über den Eisenbahndamm vorschlug. Das Bauwerk wurde 2014 zur Landesgartenschau eröffnet und löste damit einen lange gehegten Wunsch nach Verbindung zwischen Stadt und Fluss ein.
Die Brücke erinnert an Ludwig Christoph Rübsamen, einen Gymnasiallehrer des 19. Jahrhunderts, der vor Ort Rudervereine und freiwillige Feuerwehren gründete. Sein Name steht für das bürgerschaftliche Engagement, das die Stadt bis heute prägt.
Der Steg wird von Fußgängern und Radfahrern genutzt und verbindet beide Stadtteile über Rampen zu Wohngebieten und Straßen. Es ist eine barrierefreie Route, die zu allen Jahreszeiten begehbar ist.
Das Bauwerk entstand als Teil der Landesgartenschau 2014 und sollte die Stadt näher an ihren Fluss bringen. Die Brücke verbindet nicht nur zwei Stadtteile, sondern öffnet die Stadt symbolisch zum Wasser.
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