Fränkisches Museum Feuchtwangen, Regionalmuseum in Feuchtwangen, Deutschland
Das Fränkische Museum Feuchtwangen nutzt ein Büttnerhaus aus dem 17. Jahrhundert, dessen Kern auf 1522 zurückgeht; 1965 wurde es an der Stelle der 1939 zerstörten Synagoge erweitert, ab 2008 kamen ein neues Foyer und ein Sonderausstellungsflügel hinzu. Auf über 2000 m² zeigt es vollständig eingerichtete bürgerliche und bäuerliche Wohnräume vom Barock bis zum Jugendstil sowie systematisch geordnete Fachsammlungen in den Neubauten.
Das Museum wurde 1902 gegründet, um das ländliche Handwerk und die Volkskultur der Region zu bewahren. Es zog 1926 an seinen heutigen Standort, wo es seitdem seine Sammlung kontinuierlich erweitert hat.
Getragen wird das Museum vom Verein für Volkskunst und Volkskunde Feuchtwangen, gegründet am 29. Oktober 1902 im Anschluss an einen landwirtschaftlichen Kreistag mit einer historischen Schau alter Geräte und Handwerkserzeugnisse. Unter dem 1. Vorsitzenden Hans Güthlein wuchs die Sammlung fränkischer Volkskunst, die seit 1926 im Fachwerk-Büttnerhaus gezeigt wird, dessen Kern auf 1522 zurückgeht.
Das Museum ist leicht vom Stadtzentrum aus zu Fuß erreichbar und verfügt über ausreichend Platz, um sich gemütlich umzusehen. Es ist sinnvoll, genug Zeit einzuplanen, um die verschiedenen Ausstellungsbereiche in Ruhe zu besuchen.
Der Erweiterungsbau von 1965 steht an der Stelle der 1939 zerstörten Synagoge. Im Garten wurden ab 1930 ein Flachsbrechhaus mit Schürhütte, zwei Scheunen und die Hammerschmiede von Erwin Schäff aus Obererlbach als stationäre Exponate transloziert.
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