Weißes Haus und agra-Park, Neorenaissance-Villa in Markkleeberg, Deutschland.
Das Weißes Haus ist eine dreistöckige Villa mit weißen Stuckfassaden, rustikalem Dekor und klassisch angeordneten Fenstern, die sich symmetrisch auf allen Seiten des rechteckigen Baus verteilen. Das Gebäude beherbergt heute das Standesamt der Stadt und wird zugleich als Kulturort für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt.
Paul Herfurth ließ die Villa 1896 als Sommerresidenz erbauen und integrierte sie in einen englischen Landschaftspark, der zu einer der größten Privatgärten in Sachsen wurde. Das Anwesen prägt seitdem die Geschichte Markkleebergs als bedeutendes Kulturdenkmal.
Das Gebäude zeigt im Foyer und in seinen eleganten Zimmerräumen regelmäßig wechselnde Kunstausstellungen, die den Ort zu einem Treffpunkt für zeitgenössische Künstler und Besucher machen. Die Räume bieten lokalen und regionalen Künstlern eine Plattform zur Präsentation ihrer Arbeiten.
Das Gebäude ist zugänglich und verfügt seit 2015 über einen Fahrstuhl sowie eine seitliche Rampe für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen. Kunstinteressierte sollten prüfen, wann neue Ausstellungen eröffnet werden, um den Ort zu verschiedenen Jahreszeiten zu erleben.
Sechs lebensgroße Statuen von griechischen Musen, geschaffen vom Bildhauer Fritz Walter Kunze um 1890, schmücken die zum Park gewandte Terrasse des Hauses. Diese Figuren sind Ausdruck der künstlerischen Aspirationen des ursprünglichen Besitzers und bilden ein faszinierendes visuelles Element des Anwesens.
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