Hohenfriedberg-Kaserne, Militärkaserne in Bad Freienwalde, Deutschland.
Die Hohenfriedberg-Kaserne ist eine Militäranlage auf dem Sparrenbusch-Hügel mit standardisierter Architektur aus den 1930er Jahren und mehreren Gebäudekomplexen. Die Gebäude wurden renoviert und dienen heute als Wohnungen im Bereich Waldstadt, umgeben von Wäldern.
Der Bau der Kaserne begann 1935, und das Kradschützen-Bataillon 3 bezog die neuen Anlagen im September 1937 von Erfurt aus. Während der sowjetischen Besatzung von 1946 bis 1993 wurde die Anlage weiterhin militärisch genutzt.
Das ehemalige Offizierskasino wurde 1996 zum OFFi umgestaltet, einem Jugend- und Kulturzentrum, das heute Konzerte, Ausstellungen und Workshops für die Gemeinde anbietet. Dieser Ort zeigt, wie historische Militärgebäude neuen kulturellen Zwecken dienen und das lokale Leben bereichern.
Der Ort befindet sich auf einem Hügel mit Waldumgebung, daher sollte man auf unebenes Gelände vorbereitet sein. Der Zugang ist derzeit begrenzt, da die meisten Gebäude privatisiert sind und als Wohnraum dienen.
Während der sowjetischen Besatzung gab es auf dem Gelande ein spezielles Geschaeft namens Russenmagazin, in dem Einheimische Waren aus Russland kaufen konnten. Dieser Handelsposten war eine ungewoehnliche Bruecke zwischen sowjetischen Behoerden und der lokalen Bevoelkerung.
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