St. Elisabeth, Mittelalterliche Kirche in Zeddenick, Deutschland
St. Elisabeth in Zeddenick ist eine romanische Saalkirche mit einem Kern aus der Zeit um 1180. Sie besteht aus einem breiten querrechteckigen Westturm, einem gestreckten Schiff, einem eingezogenen quadratischen Chor und einer halbkreisförmigen Apsis. Der Turm wurde in spätromanischer Zeit in Quarzit aufgestockt, die Mauerkronen des Chors 1769 in Backstein erhöht.
Der Kern der Kirche stammt aus der Zeit um 1180: eine romanische Saalkirche mit Westturm, Schiff, quadratischem Chor und halbkreisförmiger Apsis. Der Feldsteinturm wurde in spätromanischer Zeit in Quarzit aufgestockt, die Mauerkronen des Chors 1769 in Backstein erhöht. Die Fenster wurden 1747 und 1899 vergrößert.
Ursprünglich Maria geweiht, wurde die Kirche 1583 Unser Lieben Frauen genannt und trägt heute den Namen der heiligen Elisabeth. Im Inneren ist an der Südostwand des Schiffs ein stark veränderter spätgotischer Christophorus erhalten; die Apsis zeigt spätromanische Wandmalereien um 1200, die bei der Restaurierung 1900–1902 durch August Olbers aus Hannover teils durch Leinwandkopien ersetzt wurden.
Die Kirche steht in Zeddenick, einem Ortsteil von Möckern im Jerichower Land, erreichbar über die Straße von Möckern aus. Die Langwand des Schiffs hat eine dunkle bogenförmige Seitentür, und im Turmsockel liegt ein zweiter dunkler Bogeneingang. Das Innere ist mit einer flachen Holzdecke von 1855 geschlossen, und der Turm öffnet sich zum Schiff durch zwei Rundbögen.
Der Turm wurde in spätromanischer Zeit in Quarzit aufgestockt, aus dieser Zeit sind die Schallöffnungen erhalten. Eine Bronzeglocke von Christian Gotthold Ziegner aus Magdeburg von 1763 trägt das Stifterwappen des Ludwig Philipp von Hagen.
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