St. Albanus, Katholische Kirche in Schkeuditz, Deutschland.
St. Albanus steht auf der Käthe-Kollwitz-Straße in Schkeuditz und zeigt die charakteristische Architektur einer Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Das Gebäude präsentiert einen hohen Kirchturm mit Spitze und traditionelle Mauerwerk im Inneren.
Im 19. Jahrhundert ließen sich wieder Katholiken in Schkeuditz nieder; die Gottesdienste fanden in gemieteten Räumen und Gaststätten statt, ab etwa 1883 im Lindenhof an der Bahnhofstraße. 1898 kaufte die Gemeinde das Grundstück Weststraße 5, wo am 1. Mai 1898 eine einklassige katholische Schule eröffnete. An der Friedrichstraße wurde ein Grundstück erworben, und 1904 wurde an das dortige Missionshaus die St.-Albanus-Kirche angebaut und am 24. Juli 1904 benediziert; der Turm kam später hinzu.
Die Kirche ist dem heiligen Alban von Mainz geweiht, nicht dem englischen Protomärtyrer. Seit 2010 gehört sie zur Pfarrei St. Franziskus mit Sitz in Halle (Saale) und ist die südöstlichste Kirche im Dekanat Halle des Bistums Magdeburg. Rund 600 Katholiken zählte die Pfarrei Schkeuditz vor ihrer Auflösung.
Die Kirche wird weiterhin für Gottesdienste, Hochzeiten und musikalische Veranstaltungen genutzt, wobei Besucher zu vielen Anlässen Eintritt haben. Es lohnt sich, vorab zu prüfen, wann öffentliche Führungen oder offene Besuchszeiten stattfinden.
1904 wurde die Kirche an ein 1902 an der Friedrichstraße begonnenes Missionshaus angebaut und am 24. Juli 1904 benediziert; der Turm kam später hinzu. Bereits 1898 gab es auf dem Gelände eine einklassige katholische Schule, eröffnet am 1. Mai.
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