St. Konrad von Parzham, Katholische Kirche in Ruhla, Deutschland.
St. Konrad von Parzham ist ein katholisches Gotteshaus in der thüringischen Stadt Ruhla mit modernem Baustil aus dem 20. Jahrhundert. Das Innere zeigt typische kirchliche Kunstwerke und religiöse Symbole, die nach traditionellen Mustern der Region angeordnet sind.
Der erste römisch-katholische Gottesdienst in Ruhla seit der Reformation fand 1929 statt, als der Ort noch eine Außenstation der Pfarrei Eisenach war. 1936 wurde ein Grundstück für eine neue Kirche erworben, weil das alte Gotteshaus durch Zuzug zu klein geworden war. Am 29. März 1937 wurde die Kirche dem heiligen Konrad von Parzham geweiht, im September desselben Jahres folgte eine Kopie seiner Statue aus Altötting. 1948 wurde in Ruhla erstmals seit der Reformation die Firmung gespendet, 1949 fand die erste Fronleichnamsprozession statt.
Die Kirche ist dem heiligen Konrad von Parzham geweiht, einem Kapuzinerbruder, der in Altötting als Pförtner wirkte. Im September 1937 wurde eine Statue des Heiligen aufgestellt, eine Kopie der Statue aus dem Museum in Altötting. 1949 fand in Ruhla die erste Fronleichnamsprozession seit der Reformation statt.
Seit 2005 gehört Ruhla zur Pfarrei St. Elisabeth in Eisenach; Gottesdienstzeiten und Besuche sind daher über dieses Pfarramt und nicht über ein örtliches zu erfragen. Die Kirche steht in Ruhla im thüringischen Wartburgkreis und ist Filialkirche dieser Eisenacher Pfarrei im Dekanat Meiningen des Bistums Erfurt.
Im September 1937 wurde in der Kirche eine Statue des heiligen Konrad von Parzham eingeweiht, eine Kopie der Statue aus dem Museum in Altötting, wo der Heilige im Kapuzinerkloster als Pförtner wirkte. Um 1506 stand die erste Kirche Ruhlas oberhalb der heutigen evangelischen St.-Trinitatis-Kirche.
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