Conversationshaus Norderney, Kulturzentrum in Norderney, Deutschland.
Das Conversationshaus ist ein Gebäude mit charakteristischer L-Form, das an der Südseite des Platzes steht und durch gerundete Arkaden und ein prächtiges Portiko gekennzeichnet ist. Im Inneren befinden sich mehrere Säle mit unterschiedlichen Funktionen, darunter der Große Saal und der Weiße Saal.
Ein erstes hölzernes Kurhaus entstand 1800 auf Empfehlung Friedrich Wilhelm von Halems, des Begründers des Seebades, mit zwei mit Meerwasser gefüllten und mit Torf beheizten Wannen, einem Billard- und einem Spielzimmer. 1822 folgte ein erstes massives Conversationshaus, das vor 1850 erweitert wurde; die Rundbogenarkaden zum Kurplatz entstanden 1837, der östliche Anbau und der Dachreiter 1856. Im Weißen Saal hängt ein Bild König Georgs V. von Hannover, der Norderney zwischen 1836 und 1865 als Sommerresidenz nutzte.
Der bis nach dem Ersten Weltkrieg gebräuchliche Name Conversationshaus bezeichnete die Konversations- und Gesellschaftsräume des Bades. Im Weißen Saal hängt ein Bild König Georgs V. von Hannover, der Norderney zwischen 1836 und 1865 zu seiner Sommerresidenz machte und über mehrere Jahre mit seinem Hofstaat auf der Insel verweilte. Seit dem 12. Mai 1978 ist im Eckpavillon eine Spielbank untergebracht.
Das Gebäude ist leicht zugänglich und beherbergt verschiedene Bereiche, darunter ein Touristeninformationszentrum und eine Bibliothek mit unterschiedlichen Öffnungszeiten. Besucher sollten vor dem Besuch die aktuellen Betriebszeiten überprüfen, da diese je nach Jahreszeit und Bereich variieren können.
1841 diente der Turm des Conversationshauses neben der Schwarzen Düne am Alten Postweg als Messpunkt der Gaußschen Landesaufnahme durch Major Müller. Im Eckpavillon des Kurhauses ist seit dem 12. Mai 1978 eine Spielbank untergebracht.
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