Burgwald-Kaserne, Militärkaserne in Frankenberg, Deutschland.
Die Burgwald-Kaserne ist eine Militäranlage in Frankenberg, die sich über etwa 11,5 Hektar erstreckt und mehrere Gebäude für militärische Operationen enthält. Der Komplex dient zur Unterbringung von etwa 800 Soldaten und zivilen Angestellten.
Die Anlage entstand 1936 ursprünglich als Munitionsfabrik der Luftwaffe. 1962 wurde sie zur Bundeswehr-Installation umgewandelt und dient seitdem als Standort für Telekommunikations- und elektronische Kriegführungseinheiten.
Die Anlage beherbergt ein Denkmal für vier deutsche Soldaten, die 2003 bei einem Einsatz in Kabul ums Leben kamen. Dieses Mahnmal erinnert Besucher an die Opfer von Militäreinsätzen im Ausland.
Die Kaserne wurde 2019 mit einem Investitionsvolumen von 55 Millionen Euro modernisiert, wobei neue Unterkunfteinrichtungen und logistische Verbesserungen hinzugefügt wurden. Diese Aufwertungen haben die Infrastruktur erheblich verbessert.
Das Bataillon Elektronische Kriegführung 932 ist hier stationiert und führt spezialisierte Operationen zur Sicherung der elektronischen Aufklärungsfähigkeiten Deutschlands durch. Diese Einheit gehört zu den technologisch fortgeschrittensten Teilen des Landes.
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