Bodendenkmal in Lengdorf, #D-1-7738-0029, Archäologische Burgreste bei Lengdorf, Deutschland.
Diese archäologische Stätte ist die Überrest einer mittelalterlichen Motte-und-Bailey-Burg, bestehend aus einem erhöhten Erdwall und einer umgebenden Befestigungsanlage. Die zentralen Strukturen deuten auf einen hölzernen Turm hin, der von Gräben geschützt war.
Die Burg wurde im 11. Jahrhundert erbaut, als normannische Befestigungstechniken sich über Europa ausbreiteten. Die Anlage zeigt die damalige militärische Architektur und wie sie in Bayern umgesetzt wurde.
Die Anlage zeigt, wie Adelige im Mittelalter ihre Macht durch befestigte Sitze ausdrückten und ihre Ländereien kontrollierten. Solche Bauwerke prägen bis heute das Verständnis für die damalige Gesellschaftsstruktur in der Region.
Der Hügel ist über markierte Wege zugänglich und bietet von oben Aussicht auf die umgebende Landschaft. Die Wege sind einfach zu folgen, aber festes Schuhwerk ist ratsam, besonders bei feuchtem Wetter.
Die Erdwälle wurden ohne moderne Maschinen durch manuelles Schüttungen errichtet und zeigen die Arbeitsmethoden des Mittelalters. Solche Techniken ermöglichten es, schnell massive Defensivstrukturen zu schaffen.
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