Baudenkmal D-1-62-000-5891 in München im Ortsteil Neuhausen, Kinderheim und Architekturdenkmal im Stadtteil Neuhausen, München, Deutschland.
Das Kinderheim ist ein Waisenhaus und Denkmal in Neuhausen mit mehreren Gebäudeflügeln im neugotischen Stil und einer Kapelle mit markanter Dachkonstruktion. Die Anlage steht an der Waisenhausstraße 20 und kombiniert Wohnräume, Unterrichtsbereich und Andachtsraum unter einem architektonischen Konzept.
Das Gebäude wurde zwischen 1885 und 1892 von Architekt Emanuel von Seidl entworfen und als St. Marien-Ludwig-Ferdinand-Kinderheim für verwaiste Kinder gegründet. Die Anstalt behielt ihre ursprüngliche Funktion über mehr als ein Jahrhundert und wurde zum Denkmal erklärt.
Der Name geht auf die Stifterin Königin Ludwig Ferdinand zurück, die diesen Ort für verwaiste Kinder schaffen wollte. Das Gebäude wird bis heute als Kinderheim genutzt, wobei die originalgetreue Architektur Teil des täglichen Lebens dort ist.
Besucher sollten wissen, dass das Gelände zwar zugänglich ist, aber es ist ein aktives Kinderheim, daher sind Respekt vor den Bewohnern und deren Privatsphäre wichtig. Die beste Zeit für einen äußeren Besuch ist unter der Woche, wenn der Betrieb in vollem Gang ist.
Das Gebäude wurde von Emanuel von Seidl entworfen, einem Architekten, der viele öffentliche Gebäude in München schuf, was es zu einem wichtigen Beispiel seiner Arbeit macht. Nur wenige Besucher wissen, dass die Kapelle im Inneren mit Details geschmückt ist, die die Gründerfamilie widerspiegeln.
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