St. Joseph, Katholisches Kirchengebäude in Schölerberg, Osnabrück, Deutschland.
St. Joseph ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im Osnabrücker Stadtteil Schölerberg, die nach Plänen von Albert Feldwisch-Drentrup im neuromanischen Stil aus Ibbenbürener Sandstein und Ziegelmauerwerk errichtet wurde. Der 65 Meter hohe Turm trägt eine Uhr und ein Pyramidendach; der kreuzförmige Innenraum ist mit einem Tonnengewölbe gedeckt, über der Vierung liegt die größte Kuppel Nordwestdeutschlands.
St. Joseph wurde als Pfarrei der südlichen Stadtteile gegründet, abgepfarrt von St. Johann, deren Gemeinde um 1900 etwa 10.000 Mitglieder zählte. 1903 entstand ein Kirchbausammelverein, im August 1913 wurde der Grundstein gelegt. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs ruhten die Arbeiten zwei Jahre; um eine Nutzung als Militärmagazin zu verhindern, weihte Bischof Wilhelm Berning die unfertige Kirche am 15. Oktober 1917. Der Turm wurde 1922 fertiggestellt.
Die Kirche ist dem heiligen Josef geweiht; die Bilder im Querhaus zeigen Szenen aus dem Leben Josefs von Nazaret und Marias. Seit 2013 birgt sie Reliquien der seligen Hildegard Burjan, außerdem Reliquien des heiligen Speciosus und des seligen Clemens August Graf von Galen.
Die Kirche liegt in der Nähe von öffentlichen Verkehrsmitteln und bietet mehrmals pro Woche Gottesdienste an. Es ist empfehlenswert, die Öffnungszeiten vor dem Besuch zu überprüfen, da die Kirche hauptsächlich während Gottesdiensten und zu Gebetszeiten geöffnet ist.
Die Kuppel über der Vierung, getragen von vier Pfeilern, ist die größte Nordwestdeutschlands. Die Kirche birgt zudem Reliquien des heiligen Speciosus, des seligen Clemens August Graf von Galen und seit 2013 der seligen Hildegard Burjan.
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