St. Johannes, Römisch-katholische Kirche in Suderwich, Recklinghausen, Deutschland
St. Johannes ist eine römisch-katholische Kirche in Alt-Surk, der Nordhälfte Suderwichs, erbaut aus rotbraunem Backstein im Stil der Neugotik und geweiht am 20. Oktober 1904. Der 75 Meter hohe Turm, einer der höchsten Recklinghausens, trägt eine Uhr und ein hohes Maßwerkfenster und endet in einem steilen graugrünen Helm. Das 58 Meter lange und 17 Meter hohe Schiff hat hohe Spitzbogenfenster, innen tragen Bündelpfeiler mit Kelchknospenkapitellen ein spitzbogiges Kreuzrippengewölbe.
Die Kirche wurde 1904 fertiggestellt und ersetzte eine ältere Dorfkirche von 1820, die durch das Bevölkerungswachstum infolge der Kohleförderung in der Region nicht mehr ausreichte. Der Bau in Neugotik war eine typische Architekturantwort auf die wachsenden Anforderungen einer sich schnell entwickelnden Bergbaugemeinde.
Die Kirche bewahrt Skulpturen aus ihrer Vorgängerin auf, darunter Darstellungen des Heiligen Johannes des Täufers und des Heiligen Josef mit dem Jesuskind. Diese Werke zeigen, wie Gläubige ihre religiöse Verehrung durch bildliche Darstellungen ausdrückten.
Die Kirche steht zwischen Kirchstraße und Lülfstraße in Alt-Surk, der Nordhälfte Suderwichs. Der Haupteingang liegt am Fuß des 75 Meter hohen Turms, dessen Stirnseite eine Uhr über einem hohen Maßwerkfenster trägt. Das Schiff ist 58 Meter lang bis zum Chor; bei der Neugestaltung 1987 kamen dort der neue Ambo und der Zelebrationsaltar hin.
Die Glocke mit dem Namen Johannes in der Glockenstube ist eine der ältesten Glocken in der gesamten Region Vest Recklinghausen. Sie erklingt bis heute bei Gottesdiensten und Veranstaltungen und verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart durch ihren Klang.
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