Schloss Hoppenrade, Herrenhaus in Löwenberger Land, Deutschland.
Schloss Hoppenrade ist ein zweigeschossiges Herrenhaus im Ortsteil Hoppenrade der Gemeinde Löwenberger Land im Norden Brandenburgs. Sein heutiges Aussehen erhielt es um 1800 durch einen Umbau im spätbarocken Klassizismus: Die Seitenflügel blieben nahezu unverändert, der Mittelbau wurde umfassend verändert. Der Hauptbau trägt ein Walmdach, ist hofseitig in neun und gartenseitig in 13 Achsen gegliedert; im südöstlichen Flügel liegt die ehemalige Dorf- und Patronatskirche, der andere Flügel diente Wirtschaftszwecken. Betont wird der Mittelbau durch einen einachsigen Portalrisalit mit Balkon und Attika.
Hoppenrade ging aus einer um 1230 gegründeten Siedlung hervor, die 1269 als markgräflicher Besitz erstmals urkundlich erwähnt wurde. Von 1270 bis 1460 folgten die Bischöfe von Brandenburg, danach bis 1788 die Familie von Bredow. 1541 ließ Hans von Bredow ein Vorwerk errichten, das um 1600 in eine Wasserburg umgebaut wurde; Reste der Wallanlage sind erhalten. 1724 ersetzte Johann Heinrich von Bredow sie durch eine eingeschossige Dreiflügelanlage, und 1800 ließ Luise Charlotte Henriette von Kraut den Mittelbau im spätbarocken Klassizismus umbauen, wodurch das Schloss sein heutiges Aussehen erhielt.
Der Name Hoppenrade geht auf das um 1230 gegründete und 1269 erstmals urkundlich erwähnte Dorf zurück. Luise Charlotte Henriette von Kraut, bekannt durch Theodor Fontanes Buch Fünf Schlösser, machte das Gut zum Ort von Festen; Bälle und Empfänge fanden selbst unter französischer Besatzung statt, finanziert durch Abholzung und Verkauf der Gutswälder. Im südöstlichen Flügel liegt die ehemalige Dorf- und Patronatskirche.
Das Herrenhaus ist ein privater Familiensitz und nicht öffentlich zugänglich; man kann es nur von außen betrachten. Im südöstlichen Flügel befindet sich die ehemalige Dorf- und Patronatskirche, der andere Flügel diente Wirtschaftszwecken. Das Gebäude steht im Ortsteil Hoppenrade der Gemeinde Löwenberger Land, nördlich von Berlin.
Im südöstlichen Flügel befindet sich die ehemalige Dorf- und Patronatskirche, der andere Flügel diente Wirtschaftszwecken. Betont wird der Mittelbau durch einen einachsigen Portalrisalit mit Balkon und abschließender Attika. Der 1724 errichtete Dreiflügelbau ersetzte eine Wasserburg, an die noch Reste einer Wallanlage erinnern.
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