Mecklenbruch, Moor in Holzminden, Deutschland
Mecklenbruch ist ein Hochmoor im Solling-Gebirge, das sich über eine große Fläche erstreckt und von hölzernen Stegen durchzogen wird. Diese Wege führen durch Bereiche mit Torfmoosen und unterschiedlichen Vegetationszonen, die je nach Jahreszeit ihre Erscheinung verändern.
Das Moor wurde 1575 erstmals schriftlich erwähnt als Mekelenbroik, und ab 1799 begann man Torf für eine lokale Glashütte abzubauen. Dieser Rohstoffabbau prägte den Ort für mehr als ein Jahrhundert.
Der Name Mecklenbruch stammt aus dem Altsächsischen von "mikil", was "groß" bedeutet und zeigt die sprachliche Geschichte der Region Niedersachsen. Die Bruchwälder und Hochmoorflächen prägen bis heute das Bild dieses Ortes und sind Teil der lokalen Identität.
Es gibt einen Parkplatz an der Mittelbergstraße, von dem aus man den östlichen Bereich der Steganlage erreicht. Die hölzernen Wege ermöglichen die Erkundung des Moores, ohne dabei in feuchtem Untergrund zu versinken.
Der Torfkörper ist mehrere Meter mächtig und entstand über Jahrtausende durch die Ansammlung von Sphagnummoosen. Diese immense Torfschicht verzeichnet in ihren Schichten eine lange Umweltgeschichte der Region zwischen den beiden Flusseinzugsgebieten.
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