Schulenburger Landstraße 167-225, Architektonisches Denkmal in Nord, Hannover, Deutschland
Schulenburger Landstraße 167-225 ist ein Wohnkomplex aus ein bis zwei Geschossen mit Backsteingebäuden, die symmetrisch entlang der Straße angeordnet sind. Die Häuser haben dahinter liegende Gärten und Stallanbau für Nutztiere.
Der Komplex entstand zwischen 1921 und 1923 nach dem Entwurf des Architekten Paul Wolf, um die großen Wohnungsknappheit in Hannover nach dem Ersten Weltkrieg zu lindern. Die Siedlung war eine direkte Reaktion auf die Wohnungsnot der Nachkriegszeit.
Die Gebäude stammen aus der Bewegung des sozialen Wohnungsbaus der 1920er Jahre und zeigen funktionale Entwürfe, die Wohnräume mit landwirtschaftlichen Elementen für größere Unabhängigkeit verbanden.
Der Komplex wurde in den letzten Jahren umfassend renoviert und kann von außen besichtigt werden, um die Architektur und das Layout zu erkunden. Die beste Zeit für einen Besuch ist tagsüber, wenn die Gebäude und Außenbereiche gut zu sehen sind.
Das Ensemble ist lokal als 'Rote Reihe' bekannt und enthält hinter jedem Wohnhaus einen eigenen Stall, was die Selbstversorgungsprinzipien der Nachkriegsplanung widerspiegelt. Dieses Detail zeigt, wie die Bewohner durch kleine Landwirtschaft ihre Lebenshaltungskosten senken konnten.
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