Schloss Mückenberg, Barockschlossruine in Lauchhammer-West, Deutschland
Schloss Mückenberg ist eine barocke Schlossruine im Stadtteil Lauchhammer-West, die ursprünglich aus drei Flügeln auf zwei Stockwerken bestand. Heute sind die Grundmauern und Eibenbäume, die den ehemaligen Grundriss nachzeichnen, das Einzige, was vom Gebäude übrig geblieben ist.
Das Schloss wurde zwischen 1735 und 1737 auf Geheiß von Baronin Margaretha von Löwendal erbaut und ersetzte eine ältere Befestigungsanlage aus dem Jahr 1278. Im Jahr 1945 wurde das Gebäude zerstört, sodass nur noch die Grundmauern und die Bepflanzung erhalten blieben.
Erhalten sind die Schlosskirche, der einstige Schlosspark und einige Nebengebäude; das Schloss selbst wurde nach dem Brand in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs abgetragen. Die Anlage ist mit Benedicta Margaretha von Löwendal verbunden, die 1716 ihren Wohnsitz hierher verlegte und 1725 das Privileg zum Betrieb der Eisengießerei Lauchhammer erhielt. Sie starb im Juli 1776 im Mückenberger Schloss und wurde in der Löwendalschen Gruft der Bockwitzer Nikolaikirche beigesetzt.
Das Schloss selbst ist verschwunden; zu sehen sind der einstige Schlosspark, die Schlosskirche und einige Nebengebäude im Süden Lauchhammers. Das Gelände ist zugänglich, doch die Wege im alten Park können nach Regen schlammig sein, trockenes Wetter eignet sich besser zum Gehen.
Das Schloss brannte in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs durch Brandstiftung aus, die Ruine wurde später abgetragen; erhalten blieben der Schlosspark, die Schlosskirche und einige Nebengebäude. Freifrau Benedicta Margaretha von Löwendal starb im Juli 1776 im Mückenberger Schloss und wurde in der Löwendalschen Gruft der Bockwitzer Nikolaikirche neben ihrem Gemahl und vier früh verstorbenen Kindern beigesetzt.
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