Königliche Villa, Wachwitz, Neorenaissance-Villa in Wachwitz, Deutschland.
Die Königliche Villa steht am Wachwitzer Weinberg 1 und wurde 1892/93 vom Architekten Wilhelm Teichgräber im Stil der Neorenaissance errichtet. Im Tympanon des Giebels befindet sich das königlich-sächsische Wappen. Das Gebäude besteht aus Erdgeschoss, Mezzanin, Obergeschoss und Mansardgeschoss und enthielt früher eine kleine Hauskapelle mit Kreuzwegstationen.
Die Königliche Villa entstand 1892 nach Entwürfen des Architekten Wilhelm Teichgräber als Sommerresidenz für die sächsische Königsfamilie. Nach der Auflösung der Monarchie 1918 verlor das Haus seine königliche Nutzung.
Der Name der Villa erinnert an ihre Nutzung durch den sächsischen Hof: Kronprinz Friedrich August III. und Kronprinzessin Luise von Toskana zogen 1894 ein und wohnten hier bis zu seiner Thronbesteigung 1904. 1901 wurde hier ihre Tochter Maria Alix Luitpolda geboren. Zu den Privaträumen gehörte eine kleine Hauskapelle mit Kreuzwegstationen.
Die Villa liegt am Wachwitzer Weinberg 1 in einem Stadtteil von Dresden, der früher als königliches Weinanbaugebiet bekannt war. Der Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt in einem Wohngebiet mit guten Fussweganbindungen.
Prinzessin Maria Alix Luitpolda von Sachsen wurde 1901 in der Villa geboren, während ihre Eltern, Kronprinz Friedrich August III. und Kronprinzessin Luise von Toskana, hier wohnten. Die Familie war 1894 vom Marienhaus am Wachwitzer Kirchweg eingezogen und blieb bis zum Regierungsantritt Friedrich Augusts 1904.
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