Amalienpassage, 1977 eröffnete Ladenpassage in der Maxvorstadt in München, geplant von Jürgen von Gagern
Die Amalienpassage ist eine überdachte Ladenpassage im Münchner Stadtteil Maxvorstadt, die die Straßen Amalienstraße und Türkenstraße miteinander verbindet. Sie verfügt über vier unterschiedliche Innenhöfe mit Brunnen, Läden, Cafés und etwa 203 Wohnungen.
Die Passage wurde zwischen 1975 und 1977 erbaut und 1977 eröffnet, entworfen von Architekt Jürgen von Gagern. Das Gebäude ist heute als Kulturdenkmal geschützt und bewahrt ein Beispiel der modernen Architektur aus dieser Zeit.
Die Amalienpassage trägt den Namen der angrenzenden Amalienstraße und spiegelt ihre Funktion als Treffpunkt des Viertels wider. Sie wird von Studierenden, Anwohnern und Besuchern täglich genutzt, die durch die gedeckten Wege gehen, in den Läden stöbern oder in den Cafés verweilen.
Sie erreichbar vom U-Bahn-Halt Universität, mit Eingängen an der Amalienstraße (Haus 91) und Türkenstraße (Haus 84), jeweils wenige Minuten Fußweg. Die überdachten Wege bieten Schutz vor Wetter, und es gibt Parkmöglichkeiten sowie gute Anbindungen mit Tram und Bus in der Nähe.
Die Designerin Eva von Gagern-Hübsch wählte ein subtiles Farbschema mit sich wandelnden Tönen, die den verschiedenen Höfen und Gebäudeflächen eine lebendige Qualität verleihen. Diese durchdachte Farbgestaltung ist oft nicht auf den ersten Blick sichtbar, offenbart aber dem aufmerksamen Besucher eine zusätzliche Ebene der gestalterischen Raffinesse.
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