Gut Siblin, der Gemeinde Ahrensbök im Kreis Ostholstein zugehörig
Gut Siblin ist ein Landgut in der Holsteinischen Schweiz bei Ahrensbök, das hauptsächlich als Bauernhof und Feriendomizil genutzt wird. Das Anwesen erstreckt sich über Felder und Waldgebiete mit traditionellen Gebäuden aus Stein, modernisierten Häusern für Gäste und einem Landeplatz für Hubschrauber in der Nähe.
Das Gut wurde erstmals 1295 unter dem Namen Cetelin erwähnt und war ursprünglich Siedlung der slawischen Bevölkerung. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte es mehrfach den Besitzer, war zeitweise mit einem Kloster verbunden, gehörte der Familie Rantzau und wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts von der Familie Heine bewirtschaftet.
Der Name Siblin stammt vom slawischen Namen Cetelin aus dem Jahr 1304, was die frühen Bewohner dieser Gegend widerspiegelt. Heute zeigt sich diese Geschichte in der Art, wie die Gebäude und das Land gepflegt werden und wie Besucher die Verbindung zur Vergangenheit spüren können.
Das Gut befindet sich etwa zehn Kilometer südlich von Eutin und drei Kilometer nördlich von Ahrensbök an der Landesstraße 184. Besucher können die Felder und Wälder zu Fuß erkunden, außerdem finden sie dort Ferienunterkünfte, saisonale Produkte wie Weihnachtsbäume und Fleischwaren sowie einen Helikopterlandeplatz, der als Notfallzentrum dient.
Der Hubschrauberlandeplatz auf dem Gut ist seit 2007 Basis für den Rettungshubschrauber Christoph 12, der täglich von früh morgens bis abends Notfalleinsätze in der Region fliegt. Außerdem entspringt die Trave, der längste Fluss in Schleswig-Holstein, in unmittelbarer Nähe des Guts und prägt die Landschaft.
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