Dorfkirche Büste, Dorfkirche in Büste, Deutschland.
Die Dorfkirche Büste ist eine romanische Saalkirche aus Feldsteinmauerwerk mit eingezogenem quadratischem Chor und einem stattlichen Westquerturm aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die großen stichbogigen Fenster des Schiffs stammen von einem Umbau 1829, die rundbogige Priesterpforte ist in der Sakristei erhalten. Der Turm trägt ein Satteldach mit einem Dachreiter von 1582; eine niedrigere Vorhalle mit eigenem Ziegeldach tritt am Schiff nahe dem Turm hervor.
Die Kirche ist ein romanischer Saalbau aus Feldsteinmauerwerk mit eingezogenem quadratischem Chor und Westquerturm aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Das Schiff erhielt bei einem Umbau 1829 große stichbogige Fenster, der Turm 1582 ein Satteldach mit Dachreiter. Die letzte Instandsetzung erfolgte 1972.
Die achteckige Sandsteintaufe ist auf 1521 datiert und zeigt eingetiefte Reliefs von Anna selbdritt, der heiligen Katharina, zwei Aposteln, Wappen und Ranken. Barocke Skulpturen der zwölf Apostel stehen an der nördlichen Chorwand und im Schiff, dazu ein Kruzifix aus derselben Zeit. In der südlichen Vorhalle liegt der Figurengrabstein des Hedderich von Jeetze, gestorben 1588.
Das Gebäude liegt zentral im Dorf und ist zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar, wobei Parkplätze in der Nähe vorhanden sind. Ein Besuch während der Tageslichtstunden ist möglich, wobei man sich vor Ort informieren sollte, wenn man die Kirche von innen sehen möchte.
Das Untergeschoss des Turms hat 2,8 m dicke Mauern, gegenüber 1,2 m in Schiff und Chor. Eine Tür in 6 m Höhe an der Südseite führt über einen geknickten Gang im Mauerwerk ins erste Geschoss, eine Feldsteintreppe im Mauerwerk der Südseite erreicht das zweite – eine Konstruktion, die auf die Nutzung der Kirche als Zufluchtsort im Verteidigungsfall hindeutet.
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