Kaolinsee, Künstlicher See in Hohburg, Deutschland
Der Kaolinsee ist ein künstlich entstandenes Gewässer in Hohburg, das sich über mehrere Hektar erstreckt und durch einen schmalen Kanal in zwei Bereiche unterteilt wird. Der nördliche Teil ist größer, während der südliche kleiner ausfällt und beide Bereiche über eine Brücke miteinander verbunden sind.
Die Kaolinindustrie begann 1901 unter Baron Adolf von Schönberg mit intensiven Abbauarbeiten, die Jahrzehnte andauerten. Nach 1964 füllte sich die ausgebeutete Grube mit Wasser und bildete das heutige Gewässer.
Einheimische nennen das Gewässer in ihrem Dialekt 'de Kali' oder 'de Grube', was auf die Bergbaugeschichte der Region hindeutet. Diese Namen sind im alltäglichen Sprachgebrauch vor Ort noch heute lebendig.
Zwei kostenlose Parkplätze bieten einfachen Zugang zum Gewässer und den umliegenden Bereichen. Die markierten Badezonen und der gut ausgebaute Uferpfad ermöglichen entspannte Spaziergänge und Badeerlebnisse für Besucher aller Fähigkeiten.
Taucher erkunden die Unterwasserwelt des Sees, wo Bergbaufahrzeuge und Ausrüstungen aus der Zeit der Flutung der Grube noch sichtbar bleiben. Diese archäologischen Objekte bieten einen faszinierenden Blick in die industrielle Vergangenheit unter der Wasseroberfläche.
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