Petruskirche, Kirchengebäude in Renningen, Baden-Württemberg, Deutschland
Die Petruskirche ist eine evangelische Pfarrkirche in Renningen, die 1601 über einem romanischen Vorgängerbau errichtet wurde. Ihr Langhaus besitzt ein heute nicht mehr sichtbares Tonnengewölbe, und der gotische Turmunterbau wird von einem achteckigen Glockengeschoss bekrönt, das 1845 von Stadtbaumeister Albert Föhr im neugotischen Stil erbaut wurde. Der Chor hat ein Kreuzrippengewölbe, und 1766 wurde eine Sakristei angebaut.
Das Schiff der Chorturmkirche wurde 1601 über einem romanischen Vorgängerbau errichtet und 1878 von Oberbaurat Christian Friedrich von Leins nach Westen erweitert. Der gotische Turmunterbau stammt vermutlich aus dem 13. oder 14. Jahrhundert, das achteckige Glockengeschoss baute Stadtbaumeister Albert Föhr 1845 im neugotischen Stil. Die Sakristei wurde bereits 1766 angebaut.
Die Kirche ist dem heiligen Petrus geweiht und gehört zur evangelischen Kirchengemeinde Renningen im Kirchenbezirk Leonberg. Im Inneren sind ein spätgotisches Kruzifix und ein Epitaph von 1721 für Rittmeister Joh. Christian Schauroth erhalten; an der Südseite steht ein Gefallenendenkmal.
Der Chor besitzt ein Kreuzrippengewölbe, das Langhaus ein heute nicht mehr sichtbares Tonnengewölbe. Der Innenraum wurde in den 1960er Jahren erneuert sowie 1995/96 und 2001. An der Südseite der Kirche steht ein Gefallenendenkmal.
Die 1967 von Orgelbau Friedrich Weigle gebaute Orgel hat 23 Register, die 2007 auf 27 Register an zwei Manualen und Pedal erweitert wurden. Sie ersetzte eine 1877 von der Firma Link mit 16 Registern gebaute Orgel, die ihrerseits die 1726 eingebaute „Malmsheimer Orgel“ ersetzt hatte.
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