Alheimer-Kaserne, Militärkaserne in Rotenburg an der Fulda, Deutschland
Die Alheimer-Kaserne ist eine Militäranlage in Rotenburg an der Fulda, die sich entlang der Kreisstraße K 60 erstreckt und zahlreiche Trainingsplätze sowie Wohneinrichtungen für Militärpersonal umfasst. Das Gelände bietet Raum für verschiedene militärische Funktionen und Infrastrukturen auf großer Fläche.
Die Anlage wurde zwischen 1958 und 1961 erbaut und diente anschließend dem Panzergrenadierbataillon 51, das dort von 1962 bis 2016 stationiert war. Mit dem Ende des Militärbetriebs schloss sich eine lange Periode der militärischen Nutzung ab.
Die Kaserne trägt den Namen des Alheimer Bergs, der seit 1966 die Identität des Ortes prägt. Gedenksteine auf dem Gelände erinnern an Gefallene und Zivilisten aus beiden Weltkriegen und schaffen einen Ort der Erinnerung.
Seit 2021 wird das Gelände als Ausbildungszentrum der Bundespolizei genutzt und bietet Schulungsraum für etwa 450 Polizeianwärter und Unterstützungspersonal. Der Ort ist mit guter Infrastruktur ausgestattet, um diese neue Funktion zu unterstützen.
Wahrend der deutschen Wiedervereinigung 1989 fanden hier 394 Fluchtlinge aus Ostdeutschland vorübergehend Unterkunft und Hoffnung auf einen Neuanfang. Diese Episode zeigt, wie der Ort in einem Moment des historischen Wandels eine wichtige Rolle spielte.
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