Remstal-Viadukt, Eisenbahnbrücke in Neustadt an der Rems, Deutschland
Das Remstal-Viadukt ist eine Eisenbahnbrücke aus Stahl und Sandstein, die sich über 240 Meter quer durchs Remstaler erstreckt und eine Höhe von 42 Metern erreicht. Die Konstruktion führt Regionalzüge und die S-Bahn S3 über das Tal hinweg und verbindet auf diesem Weg Stuttgart mit den weiter entfernten Orten.
Das Viadukt wurde 1875 erbaut und am 26. Oktober 1876 eröffnet als Bestandteil der Eisenbahnlinie zwischen Waiblingen und Schwäbisch Hall. Im Zweiten Weltkrieg wurde es beschädigt und später wiederaufgebaut sowie 1965 modernisiert.
Das Viadukt verbindet kleine Orte im Remstaler Tal miteinander und ermöglicht täglich Pendlern und Reisenden, zwischen Stuttgart und dem Schwäbisch Hall-Land zu fahren. Die Brücke ist aus dem Landschaftsbild nicht wegzudenken und prägt das Tal seit etwa 150 Jahren.
Die Brücke ist von den nächsten Straßen oder Wegen aus sichtbar, aber um sie genauer zu sehen, ist es hilfreich, die verschiedenen Aussichtspunkte im Tal zu erkunden. Am besten bekommt man einen guten Blick auf die Struktur, wenn man in den frühen Morgen- oder Abendstunden dort ist.
Das Viadukt besitzt eine ungewöhnliche Doppelgeschichte: Es war nicht einfach 1876 fertig, sondern musste nach Kriegsschäden fast völlig neu aufgebaut werden. Dadurch enthält die Struktur Materialien und Techniken aus verschiedenen Epochen, was es zu einem unerwarteten Zeugnis der Ingenieurskunst über mehrere Generationen macht.
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