Palais von Hausen, Barockpalais in Lorsch, Deutschland
Das Palais von Hausen ist ein dreigeschossiges Gebäude aus dem späten 18. Jahrhundert in Lorsch mit rechteckigem Grundriss und Mansarddach. Der zentrale Risalit mit drei Achsen gliedert die Fassade, während durchgehende Schiebefenster alle Stockwerke prägen.
Der Architekt G. Günther errichtete das Gebäude zwischen 1775 und 1779 für den Oberforstmeister Carl Wolfgang Joseph von Hausen. Von 1868 bis 1920 wurde das Anwesen als Zigarrenfabrik genutzt, bevor es später renoviert wurde.
Der Name erinnert an Carl Wolfgang Joseph von Hausen, der hier als Oberforstmeister tätig war und das Anwesen als Wohnsitz nutzte. Heute dient das Gebäude für Hochzeiten und Tagungen, wobei die historischen Räume ihren repräsentativen Charakter bewahrt haben.
Das renovierte Anwesen dient heute als Veranstaltungsort mit mehreren Räumen, darunter der Freiherrensaal für Hochzeiten. Zwei Salons stehen für geschäftliche Zusammenkünfte zur Verfügung, sodass sich der Ort für unterschiedliche Anlässe eignet.
Ein großer gewölbter Keller erstreckt sich unter dem Gebäude und bietet zusätzliche Räumlichkeiten abseits der Hauptetagen. Eine breite Treppe beherrscht den Innenraum und verbindet die Geschosse mit einer für die Region ungewöhnlichen Großzügigkeit.
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