Simonshardt, Ehemaliger Wohnplatz nahe Kelz, Deutschland.
Simonshardt ist eine aufgegebene Siedlung bei Vettweiß mit verlassenen Bauernhofgebäuden, die seit 2012 unbewohnt sind. Das Gelände enthält auch Grünflächen, Gebüsch und ein steinernes Wegkreuz, das von einer früheren Siedlungsgeschichte zeugt.
Die Region war bereits in römischer Zeit besiedelt, wie Ausgrabungen von 1887 bis 1900 mit Keramikfunden zeigten. Die spätere Siedlung entwickelte sich entlang einer bedeutenden Handelsroute, die Könige bei ihren Krönungsfahrten nutzten.
Der Ort liegt an einer historischen Handelsstraße, die Königszüge und Reisende prägte. Besucherinnen und Besucher können noch heute die Wege nachvollziehen, auf denen einst Menschen und Waren vorbeizogen.
Das Gelände ist offen zugänglich und kann zu Fuß erkundet werden, bietet aber keine modernen Einrichtungen oder Wege. Eine gute Vorbereitung und wettergerechte Kleidung sind wichtig, da es sich um ein ländliches, ungenutztes Areal handelt.
Ein Denkmal erinnert an einen Kutscher, der 1827 auf dieser Strecke einen tödlichen Unfall erlitt. Das Kreuz steht heute als stille Erinnerung an die Gefahren des Reisens in früheren Zeiten.
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