Federseesteg, Holzsteg in Bad Buchau, Deutschland.
Der Federseesteg ist eine hölzerne Gehbrücke durch Moorlandschaft und Schilfgebiete rund um den Federsee in Bad Buchau. Auf dem Weg findet man mehrere Beobachtungsstationen, Bänke, einen Aussichtsturm und Informationstafeln über die Tier- und Pflanzenwelt der Region.
Der erste Steg entstand 1911 auf Initiative des Oberförsters Staudacher, nachdem Lina Hähnle, Gründerin der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, 16 ha Riedfläche im heutigen Banngebiet Staudacher gekauft hatte. Dieser erste Steg war 700 m lang und wurde von Hand gebaut. Erneuert wurde er 1949, 1961–1965, 1983–1985 und 2010/11 zu seinem 100-jährigen Bestehen, stets im Winter, wenn strenger Frost den weichen Moorboden für Raupenfahrzeuge befahrbar macht.
Der Steg durchquert das Banngebiet Staudacher, eine 16 Hektar große Riedfläche, die Lina Hähnle, Gründerin des NABU, auf Anregung des Oberförsters Staudacher kaufte. Der erste, 700 Meter lange Steg wurde 1911 auf dessen Initiative hin von Hand erbaut. Heute nutzen ihn bis zu 100.000 Besucher pro Jahr, und die Bewohner von Bad Buchau und den umliegenden Gemeinden erholen sich dort.
Der Steg ist über das ganze Jahr geöffnet, doch die meisten Besucher kommen in den Frühlings- und Sommermonaten, wenn mehr Tiere rund um den See zu sehen sind. Betreten werden kann er nur von Bad Buchau aus, wo am Anfang ein Parkplatz und ein Touristen- und Informationsbüro liegen. Entlang des Stegs stehen Bänke und ein Schutzhäuschen.
Im Winter können Arbeiter die Brücke nur reparieren oder erweitern, wenn der Moorboden gefroren ist und schwere Geräte tragen kann. Dies bedeutet, dass größere Instandhaltungsarbeiten an strenge Witterungsbedingungen gebunden sind.
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