Mühle Wippingen, Historische Windmühle in Wippingen, Deutschland.
Die Windmühle Wippingen ist ein Durchfahrtsholländer, eine Variante des Erdholländers, bei der Fuhrwerke durch den Erdwall in die Mühle ein- und ausfahren können; eine Klappe in der Mitte des Walls ermöglicht dem Sackaufzug das Be- und Entladen des Mahlguts. Die Mühle verfügt über zwei Mahlgänge, einen Peldegang und einen Sackaufzug; die Flügel lassen sich mit Segeln bespannen. Ein Krühwerk stellt die Kappe in den Wind.
Zwischen 1860 und 1862 gab eine Interessengemeinschaft aus Landwirten, Imkern, Witwen und Wirten aus Steinbilder-Wippingen und Sögeler-Wippingen die Mühle in Auftrag und teilte die Bausumme in 200 Anteile. Nach der Verpachtung verkaufte sie die Mühle 1913 an den Pächter Heinrich Schulte für 18.000 Mark. 1924 zerstörte ein Blitz Flügel und Flügelachse; 1937 wurde die Mühle außer Betrieb genommen. Die Gemeinde restaurierte sie zwischen 1978 und 1981 vollständig.
Das Mühlengelände zeigt, wie Bewohner hier über Generationen ihre tägliche Arbeit rund um die Getreideverarbeitung organisierten und wie wichtig diese Arbeit für das Gemeinschaftsleben war. Die erhaltenen Gebäude und Arbeitsräume erzählen von einem Handwerk, das Menschen über Jahrzehnte hinweg verbunden hat.
Die Mühle steht östlich der Bundesstraße 70 in Wippingen im nördlichen Emsland. Sie ist ein Durchfahrtsholländer: Der Erdwall lässt sich durchfahren, und eine Klappe in der Mitte des Walls erlaubt es, das Mahlgut per Sackaufzug vom Fuhrwerk ab- und aufzuladen. Die Flügel können zur besseren Windnutzung mit Segeln bespannt werden, ein Krühwerk stellt die Kappe in den Wind.
Die Mühle ist ein Durchfahrtsholländer: Der Erdwall lässt sich durchfahren, und eine Klappe in seiner Mitte erlaubte das Auf- und Abladen des Mahlguts per Sackaufzug. Sie hat zwei Mahlgänge, einen Peldegang und diesen Sackaufzug. 1924 zerstörte ein Blitzschlag die Flügel und die Flügelachse.
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