Staustufe Mainaschaff, Staustufe in Mainaschaff, Deutschland.
Die Staustufe Mainaschaff war eine Anlage am Main zwischen Mainaschaff und Stockstadt, westlich von Aschaffenburg. Sie hatte eine 400 m lange und 12 m breite Floßgasse am rechten Ufer, eine Schleusenkammer und eine Fischtreppe auf der Stockstädter Seite sowie ein Wasserkraftwerk mit drei Turbinen in der Flussmitte. Ein Steg verband beide Ufer. Die Staustufe wurde 1972 abgerissen; Reste der Schleusenkammer sind auf der Stockstädter Seite zu sehen.
Der Main wurde 1883–1900 bis Offenbach für die Schifffahrt ausgebaut; schwierige Verhandlungen zwischen Bayern und Preußen verzögerten den Ausbau flussaufwärts bis 1914, als der Bau der Staustufe Mainaschaff begann. 1919 ging sie mit einem Stauziel von 2,4 m in Betrieb. Im Zweiten Weltkrieg dienten MG-Bunker in einem Pfeiler und am Rand der Floßgasse als Gefechtsstände. Nach Inbetriebnahme der Staustufe Kleinostheim stellte das Kraftwerk am 6. Juni 1971 seinen Betrieb ein; 1972 wurde die Staustufe abgerissen.
Die frühere Floßgasse diente in den Sommermonaten als Freibad. Der alte Aschaffverlauf, der für die Staustufe etwa 2 km in das Unterwasser verlegt wurde, ist im Gelände teilweise noch heute zu erkennen.
Die Staustufe existiert nicht mehr: Sie wurde 1972 abgerissen, es gibt also keine Anlage zu besichtigen. Auf der Stockstädter Seite sind Reste der alten Schleusenkammer noch zu erkennen, und der alte Aschaffverlauf ist im Gelände teilweise sichtbar. Die frühere Floßgasse diente in den Sommermonaten als Schwimmbad.
Die frühere Floßgasse, der 400 m lange und 12 m breite Floßkanal am rechten Ufer, wurde in den Sommermonaten als Freibad genutzt. Der alte Aschaffverlauf, der für die Staustufe etwa 2 km ins Unterwasser verlegt wurde, ist im Gelände teilweise noch zu erkennen.
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