Forsthaus Derenborn, Forsthaus in Höxter, Deutschland
Forsthaus Derenborn war ein Forsthaus in Höxter mit einem Wohngebäude, Ställen und einem Garten, das sich über ein Waldwirtschaftsgebiet erstreckte. Die Anlage diente der Verwaltung und Bewirtschaftung der umliegenden Wälder.
Das Wohnhaus der Hofstelle brannte in der Nacht vom 28. April 1814 nieder; ein früherer Schafstall wurde statt eines Neubaus zum Wohnhaus umgebaut. 1815 wurde die Verpachtung beendet, die Flächen aufgeforstet und das umgebaute Gebäude als Forsthaus genutzt, 1821 erstmals erwähnt. Bis 1918 hieß es Königliche Försterei, im Dezember 1963 wurde es abgerissen.
Umgangssprachlich heißt die Stelle „Spitzenförsterei“ oder kurz „Spitze“. Ab 1815 diente das umgebaute Gebäude als Forsthaus und trug bis 1918 die Bezeichnung „Königliche Försterei“. 1897 wurde Paul Martin Götz dort königlicher Hegemeister; sein Sohn Peter, 1897 auf Derenborn geboren, war Förster in fünfter Generation und lebte ab 1930 bis zu seiner Pensionierung 1962 auf dem Gehöft.
Der ehemalige Standort ist über Wanderwege erreichbar und es wurde ein neues Unterstand namens 'Zum Spitzenförster' etwa 100 Meter vom ursprünglichen Ort entfernt errichtet. Diese Struktur bietet Besuchern heute einen Orientierungspunkt und Schutz beim Erkunden der Wanderwege.
Im Teich hinter dem Forsthaus wurde ab 1837 auf Anordnung der Berliner Regierung der Versuch einer Blutegelzucht unternommen. Wirtschaftlichen Erfolg brachte er nie, und 1851 gab man ihn wegen zu hoher Kosten wieder auf.
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