Flugzeughallen der ehemaligen Fliegerstation Berlin-Friedrichsfelde, Militärische Flugzeughallen in Karlshorst, Deutschland.
Die Flugzeughallen der ehemaligen Fliegerstation Berlin-Friedrichsfelde sind sechs Betonhangare mit gewölbten Dächern, die Platz für mehrere Flugzeuge gleichzeitig bieten. Die Gebäude stehen in Karlshorst verteilt, mit der nördlichen Gruppe unter russischer Verwaltung und südlichen Strukturen in privater Entwicklung.
Die Hallen entstanden zwischen 1917 und 1919 während des Ersten Weltkriegs als Luftfahrtanlage für die deutsche Armee. Nach dem Krieg überlebten sie die strengen Beschränkungen des Versailler Vertrags, der deutsche Militärfliegerei verbot.
Die Hallen zeigen frühe Architekturtraditionen des Flugzeugbaus und sind Überreste einer Zeit, in der dieses Gebiet Luftfahrtgeschichte schrieb. Heute können Besucher diese Strukturen sehen und verstehen, wie Ingenieurskunst der damaligen Zeit funktionierte.
Der Standort ist über öffentliche Verkehrsmittel gut zu erreichen, da er in einem entwickelten Berliner Stadtteil liegt. Die nördlichen Hallen gehören zu einem russischen Gelände und sind nicht frei zugänglich, während die südlichen Strukturen Teil eines Wohnprojekts sind.
Die Dachkonstruktion der Hallen besteht aus durchlöcherten Ziegeln, die eine besondere Belüftung des Innenraums ermöglichten. Dieses Detail der Bauweise zeigt, wie Ingenieure damals mit einfachen Mitteln technische Herausforderungen lösten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.