Rittergut Altenrode, Mittelalterliches Landgut in Schladen-Werla, Deutschland.
Rittergut Altenrode ist ein Landgut in Schladen-Werla mit einer sandsteinernen Mauer von etwa 600 Metern Länge, die Hof und Garten umgibt. Die gesamte Anlage umfasst Agrarland und Waldgebiete auf insgesamt etwa 205 Hektar.
Das Gut wurde 1306 erstmals als Besitz des Klosters Heiningen erwähnt und war damit eng mit der monastischen Verwaltung der Region verbunden. Teile der Sandsteinmauer könnten aus abgebauten Steinen von Gielde-Burg und der früheren königlichen Pfalz Werla stammen.
Die Kapelle von 1756 war lange Zeit der Mittelpunkt für die katholische Gemeinde und diente auch als Schulraum für Kinder aus der Gegend. Das Gebäude zeigt, wie wichtig dieser Ort für das Leben der Menschen vor Ort war.
Das Gut liegt an einer Landstraße, die Ohlendorf und Werlaburgdorf verbindet und so eine einfache Erreichbarkeit ermöglicht. Der Zugang zum Gelande erfordert vorherige Planung, da es sich um ein privates Anwesen handelt.
Innerhalb des Hofes existiert ein Gartenareal namens Kleine Park mit einer eingebauten Grotte, die ein seltenes architektonisches Merkmal dieser ländlichen Anlage darstellt. Dieses versteckte Element verleiht dem Anwesen einen unerwarteten Hauch von romantischer Gestaltung.
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