Hofanlage Osterholzer Straße 11, Traditioneller Bauernhof in Syke, Deutschland.
Die Hofanlage Osterholzer Straße 11 ist ein denkmalgeschützter Hof im Syker Ortsteil Osterholz in Niedersachsen. Das Hauptgebäude ist ein Zweiständer-Hallenhaus mit Fachwerk und Rotsteinausfachung, Krüppelwalmdach und Niedersachsengiebel mit Uhlenloch. Eine separate Scheune aus Fachwerk mit Rotsteinausfachung trägt ein pfannengedecktes Walmdach; ein Fachwerkspeicher unter Satteldach wurde 2008 mit Genehmigung abgebrochen.
Osterholz wurde um 1250 erstmals als Osterholte in der Bremer Weserbrückenliste genannt. Die Fachwerkgebäude der Hofanlage mit Rotsteinausfachung stammen aus späteren Jahrhunderten; der Speicher unter einem Satteldach wurde 2008 mit Genehmigung abgebrochen. Um 2012 waren die verbliebenen Gebäude in einem sehr ruinösen Zustand und wurden nicht mehr genutzt.
Der Name der Hofanlage geht auf Osterholz zurück, das um 1250 als Osterholte in der Bremer Weserbrückenliste erstmals genannt wurde. Das Wohn- und Wirtschaftsgebäude ist ein Zweiständer-Hallenhaus mit Krüppelwalmdach und Niedersachsengiebel mit Uhlenloch. Die Scheune ist ein Fachwerkhaus mit Rotsteinausfachung und pfannengedecktem Walmdach.
Das Gelände ist einsehbar von der Straße aus, wo man die Architektur und Details der Fassaden studieren kann. Die Fachwerkbauweise macht es einfach, die traditionelle Konstruktionsweise zu verstehen.
Der Giebel des Zweiständer-Hallenhauses zeigt einen Niedersachsengiebel mit Uhlenloch, einer traditionell für Eulen offenen Öffnung. Zur Hofanlage gehörte zudem ein Fachwerkspeicher unter Satteldach, der 2008 mit Genehmigung abgebrochen wurde; um 2012 waren die übrigen Gebäude ungenutzt und in sehr ruinösem Zustand.
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