St. Johannis, Kirchengebäude im Landkreis Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen
Die Johanneskirche in Lüchow ist ein Backsteinbau im gotischen Stil, der sich durch hohe spitzbogige Fenster und eine robuste Struktur auszeichnet. Im Inneren prägen eine große Mittelschiffzone, zwei Seitenschiffe mit Spitzbögen ohne sichtbare Stützen und obere Galerien den Raum.
Die erste Erwähnung eines Priesters stammt aus dem Jahr 1298, was auf die frühe Existenz der Gemeinde hindeutet. Umfangreiche Renovierungen erfolgten 1691 nach Finanzierung durch die Lehensstiftung, wobei die Glocken in einen neuen Turm verlegt wurden.
Die Johanneskirche trägt den Namen des Heiligen Johannes und dient seit Jahrhunderten als Versammlungsort für die Gemeinde von Lüchow. Sie ist nicht nur ein Ort des Gebets, sondern auch Schauplatz von Hochzeiten, Taufen und lokalen Veranstaltungen, die das Leben der Menschen prägen.
Die Kirche ist an den meisten Tagen für Besucher zugänglich und bietet einen Einblick in lokale Bautraditionen. Beachten Sie, dass regelmäßige Gottesdienste stattfinden und die Besuchszeiten je nach Veranstaltungen variieren können.
Ein faszinierendes Detail ist ein steinfarbenes Kirchengefäß aus dem Jahr 1417 für die Heilige Kommunion, das zu den ältesten Objekten im Inneren gehört. Zudem wurden bei archäologischen Grabungen in den 1960er Jahren Überreste einer früheren Kirchenstruktur aus dem Untergrund freigelegt.
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