Steinbruch Werbach, Steinbruch und Geotop in Werbach, Deutschland
Der Steinbruch Werbach ist ein aktiver Abbaubetrieb auf dem Höhberg zwischen Welzbach und Steckenleitegraben, der sich über etwa 7 Hektar erstreckt. Große Steinblöcke werden mit Radladern abtransportiert und in Brechmaschinen zu Schotter verschiedener Körnung verarbeitet.
Der Ort war ursprünglich Weinbauland, wurde aber ab 1886 als Abbustelle genutzt und entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg unter Emil Dengel zu einem modernen Schotterbetrieb. Die Umwandlung zeigt, wie wirtschaftliche Bedürfnisse die Landnutzung in der Region verändert haben.
Der Steinbruch hat sich zu einem wichtigen Ort für die Rohstoffversorgung in der Region entwickelt. Besucher können sehen, wie der Abbau das Landschaftsbild prägt und welche Rolle dieser Betrieb im täglichen Wirtschaftsleben der Gegend spielt.
Der Betrieb ist aktiv und kann von außen beobachtet werden, wobei der Abbau und die Verarbeitung zu sehen sind. Am besten besucht man den Ort von einem erhöhten Punkt, um einen Überblick über die Abläufe zu bekommen.
Der Abbau zeigt eine vollständige Aufschluss von Muschelkalk-Gestein, das die Übergangszone zwischen nördlichen und südlichen deutschen Gesteinsformationen markiert. Dies macht die Stätte für Geologie-Interessierte zu einem bemerkenswerten Beispiel regionaler Erdgeschichte.
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