Pestalozzi-Gymnasium Dresden, Öffentliches Gymnasium in Leipziger Vorstadt, Dresden, Deutschland.
Das Pestalozzi-Gymnasium ist eine Schule im Dresdner Stadtteil Leipziger Vorstadt, die zwischen 1913 und 1915 nach Plänen des Stadtbaurats Hans Erlwein errichtet wurde. Das Gebäude besteht aus Backsteinmauerwerk mit historisierenden Fassadenelementen und verfügt über Fachkabinette für Naturwissenschaften und Kunst sowie eine Mensa.
Das Schulgebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im Auftrag der Stadt Dresden errichtet und überstand den Zweiten Weltkrieg mit vergleichsweise geringen Schäden. Kurz nach Kriegsende diente es als Notlazarett, bevor es 1946 wieder als Schule genutzt wurde.
Der Name des Gymnasiums erinnert an Johann Heinrich Pestalozzi, einen Schweizer Pädagogen, der das Lernen mit Erfahrung verbinden wollte. Dieses Prinzip spiegelt sich noch heute in der Ausrichtung der Schule auf Naturwissenschaften und Kunst wider.
Das Gymnasium liegt im Stadtteil Leipziger Vorstadt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Da es sich um eine aktive Schule handelt, ist ein Besuch des Gebäudes nur von außen oder nach vorheriger Absprache möglich.
Hans Erlwein, der Architekt des Gebäudes, war in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg für zahlreiche Dresdner Bauten verantwortlich, darunter Schlachthöfe und Feuerwachen. Er starb 1916 kurz nach Fertigstellung dieser Schule, sodass es zu seinen letzten realisierten Projekten gehört.
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