Bandkeramischer Fundplatz von Imbshausen und Eboldshausen, Neolithische Ausgrabungsstätte in Northeim, Deutschland.
Der Bandkeramische Fundplatz liegt zwischen den Dörfern Imbshausen und Eboldshausen und erstreckt sich über etwa ein Hektar Land. Die Ausgrabungen brachten über 1100 Funde zutage, darunter Mahlsteine, Werkzeuge und Keramik aus der Jungsteinzeit.
Die Entdeckung der Siedlung geht auf Bauarbeiten an der Autobahn A7 zurück, die ab 2017 systematisch untersucht wurde. Die Ausgrabungen zeigten 16 Langhäuser, die etwa 5200 bis 5000 vor Christus während der Zeit der Linearbandkeramik entstanden.
Die Funde zeigen, wie frühe Bauern hier lebten und arbeiteten, mit Werkzeugen aus Stein und Feuerstein, die täglich benutzt wurden. Die Gegenstände erzählen von Menschen, die Getreide anbauten und Häuser aus Holz errichteten.
Die Grabungsstreifen lagen beiderseits der A7 zwischen Imbshausen und Eboldshausen auf einer flachen Kuppe auf 202 m ü. NHN; heute verläuft die Autobahn über der Siedlung. Nach der Grabung von 2017 bis 2019 wurden die Flächen wieder verfüllt, eine offene Fundstelle ist nicht zu besichtigen. Die Funde sind beim Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege und der Kreisarchäologie Northeim dokumentiert.
Kein Gebäude ließ sich in voller Länge erfassen, da die Grabungsstreifen nur rund 20 Meter breit waren, die Häuser aber üblicherweise 20 bis 40 Meter lang waren. Die 16 Grundrisse von 8 bis 11 Metern Breite sind nur als Pfostengruben im Löss erhalten.
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