Baudenkmal D-5-71-174-55 in Leutershausen im Ortsteil Leutershausen, Ehem. markgräfliches Stadtschloss, viergeschossiger Satteldachbau, Bruchsteinmauerwerk, mit Fachwerkteilen, runder Treppenturm, 1624, teilweise über Stadtmauer errichtet, zugehörig Teile Stadtmauer.
Schloss Leutershausen ist eine dreistöckige Herrschaftsanlage in Bayern mit einem Satteldach und regelmäßig verteilten Fenstern, die zeigt, wie Adelssitze dieser Zeit strukturiert waren. Das Gebäude besitzt auf der Nordseite einen runden Treppenturm und auf der Südseite einen ausladenden Erker, der ursprünglich zum Warenladen diente.
Der Vorgängerbau wurde 1688 zerstört, und das heutige Schloss wurde ab 1704 unter der Leitung von Baumeister Johann Jakob Rischer errichtet. Das Gebäude diente im 18. Jahrhundert als Sitz von Adelsgeschlechtern und wurde später als Getreidespeicher, Gerichtsgebäude und Verwaltungsort genutzt.
Das Schloss war über Jahrhunderte hinweg Zeichen der Herrschaft lokaler Adelsfamilien in der Region. Heute können Besucher an den Baustilen und der Lage des Gebäudes ablesen, welche Bedeutung es als Machtzentrum und Verwaltungssitz für die Umgebung hatte.
Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und Besucher sollten die Privatsphäre der Bewohner respektieren und das Gelände nicht ohne Genehmigung betreten. Die Außenansicht ist von öffentlichen Wegen aus einsehbar, und der umliegende Park eignet sich für ruhige Spaziergänge.
Das Gebäude wurde von Baumeister Johann Jakob Rischer entworfen und verkörpert die Baukunst des frühen 18. Jahrhunderts mit seiner durchdachten Raumaufteilung und handwerklichen Ausführung. Die Tatsache, dass es nach 300 Jahren noch in gutem Zustand steht, zeigt die solide Konstruktionstechnik jener Zeit.
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