Dorfkirche Klaushagen, Dorfkirche in Klaushagen, Boitzenburger Land, Deutschland.
Die Kirche in Klaushagen ist ein Gotteshaus in der brandenburgischen Gemeinde Boitzenburger Land und zeigt typische Merkmale norddeutscher Dorfkirchen. Das Gebäude steht inmitten der flachen Uckermark-Landschaft und bildet ein markantes Element des Dorfbildes.
Die Kirche entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als flachgedeckter rechteckiger Feldsteinbau mit gleichbreitem Westturm. Der verbretterte quadratische Turmaufsatz mit Zeltdach stammt von 1742 und wurde 1956/1957 erneuert; die Nordvorhalle wurde 1872 angebaut. Die Rundbogenfenster wurden im 18. Jahrhundert eingebrochen, Reste der ursprünglichen Fenster sind im Süden noch zu erkennen.
Die Kirchengemeinde gehört zum Pfarrsprengel Boitzenburg im Kirchenkreis Uckermark der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Im Innern tragen eine geschwungene Westempore des 18. Jahrhunderts und ein dreigeschossiger hölzerner Altaraufsatz vom Anfang des 17. Jahrhunderts mit moderner Fassung die Ausstattung: Kreuzigung, Abendmahl in der Predella und Auferstehung im Obergeschoss.
Die Kirche steht in Klaushagen, einem Ortsteil der Gemeinde Boitzenburger Land im Landkreis Uckermark. Der flachgedeckte rechteckige Feldsteinbau mit Westturm wird über die 1872 errichtete Nordvorhalle betreten; das große Südportal ist vermauert. Die Rundbogenfenster stammen aus dem 18. Jahrhundert, Reste der ursprünglichen Fenster sind im Süden noch zu erkennen.
Unter dem steinernen Traufgesims der Südwand verläuft ein Putzritzfries von etwa 1280 mit gemaltem Blattornament, darunter Lilien, ehemals in Rot, Gelb und Grau, in den kleine Spitzbogenblenden einschneiden. In einer ist ein kleiner Engel erhalten; dazwischen liegen Reste des mittelalterlichen Putzes mit einer rahmenden Bandfuge.
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