Protestantische Laurentiuskirche, Protestantische Kirche in Gimmeldingen, Deutschland.
Die Protestantische Laurentiuskirche in Gimmeldingen hat ein hell verputztes Schiff mit einem langen rotbraunen Ziegeldach und einen quadratischen Steinturm an der linken Vorderseite, der von einem steilen Pyramidendach, einer Wetterfahne und einer Uhr bekrönt wird. Im Inneren steigen bemalte Deckenfelder zu einer gerundeten Kehle auf, mit vier hohen Bogenfenstern entlang der rechten Wand und einer erhöhten Kanzel mit rotem, blauem und goldenem Sockel.
Die Kirche entstand vor 1160 als kaum 10 m kleine Saalkirche. Im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts wurde sie vergrößert und um den romanischen Turm ergänzt, der heute drei Glocken trägt. 1723 wurde ein barocker Saalbau angegliedert und 1803 auf die heutige Größe erweitert; die Gemeinde wurde 1556 mit der gesamten Kurpfalz evangelisch.
Namensgeber der Kirche ist Laurentius von Rom, dessen Martersymbol, der Rost, auch im Ortswappen von Gimmeldingen abgebildet ist. Das Gimmeldinger Mandelblütenfest wird jedes Jahr an einem Samstag um 14 Uhr auf dem Platz vor der Kirche eröffnet.
Die Kirche steht in der Ortsmitte von Gimmeldingen auf 183 Metern Meereshöhe, 200 Meter nordwestlich der Alten Burg. Das Gimmeldinger Mandelblütenfest wird auf dem Platz vor der Kirche an einem Samstag um 14 Uhr eröffnet. Die drei Glocken hängen im romanischen Turm.
Der Orgelprospekt von 1749/1750 aus der Werkstatt Johann Michael Hartung ist erhalten und der älteste Orgelprospekt im Protestantischen Kirchenbezirk Neustadt. Die heutige Orgel baute Oberlinger 1956 mit 20 Registern auf zwei Manualen und Pedal; sie war der erste mechanisch traktierte neobarocke Neubau des Bezirks.
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