Tersteegen Kirche, Protestantische Kirche im Stadtteil Golzheim, Düsseldorf, Deutschland
Die Tersteegen Kirche ist ein Kirchengebäude mit einem achteckigen Grundriss und steilen Dächern in Düsseldorf-Golzheim. Beton-Fenster verlaufen harmonisch entlang der Seitenwände und prägen das Erscheinungsbild des Bauwerks.
Der Bau entstand zwischen 1957 und 1958 nach Plänen des Architekten Erich Neumann-Rundstedt und wurde am 29. Juni 1958 eingeweiht. Die Kirche entstand in einer Zeit, als moderne Kirchenarchitektur in Deutschland neue Wege ging.
Die Kirche trägt den Namen von Gerhard Tersteegen, einem protestantischen Theologen des 18. Jahrhunderts, dessen Gedanken in der reformierten Tradition nachwirken. Der Name erinnert Besucher an die tiefe Verbindung zwischen diesem Ort und der geistlichen Geschichte der Region.
Die Kirche ist regelmäßig für Gottesdienste und Konzerte geöffnet und beherbergt eine Schuke-Orgel mit drei Manualen. Besucher können die Räume zu den Veranstaltungszeiten besichtigen und das Innere mit seinen speziellen Materialien und Farben auf sich wirken lassen.
Das Innere kombiniert niederländische handgefertigte Klinkerziegel mit blauem Aachener Stein und einer Lärchenholzdecke. Diese Materialienmischung schafft einen minimalistischen und beruhigenden Eindruck, der typisch für die Nachkriegsmoderne ist.
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