Petruskirche Schwerin, Lutherische Kirche in Großer Dreesch, Schwerin, Deutschland
Die Petruskirche ist ein Zweckbau für Gottesdienste und Gemeindearbeit in der Ziolkowskistraße 17 im Schweriner Stadtteil Großer Dreesch. Der Entwurf stammt von Architekt Gottreich Albrecht; geplant wurde ab 1978, der erste Spatenstich erfolgte im Januar 1983, eingeweiht wurde die Kirche am 7. Dezember 1985. 2002 wurden ein Kreuz an der Dachspitze sowie eine Fotovoltaik- und Solarthermie-Anlage angebracht. 1988 baute die Firma Röhm aus Gotha eine Orgel mit 12 Registern und 888 Pfeifen ein.
1974 beschloss die Frühjahrssynode der Mecklenburgischen Lutherischen Landeskirche, im Neubaugebiet Großer Dreesch eine Gemeinde zu gründen, das 1989 rund 62.000 Einwohner zählte. Bischof Heinrich Rathke beauftragte den Jugendpastor Matthias Burkhardt mit dem Aufbau; zunächst hatte die Gemeinde Gastrecht in der Schlosskirche. Finanziert über das Kirchen-Sonderbauprogramm der DDR, begann 1978 die Planung, im Januar 1983 war der erste Spatenstich, und am 7. Dezember 1985 wurde die Kirche des Architekten Gottreich Albrecht eingeweiht.
Die Gemeinde trägt den Namen des Apostels Petrus und umfasst evangelische Christen in Großer Dreesch, Neu Zippendorf und Mueßer Holz. Im Dezember 2023 nahm sie eine sechsköpfige afghanische Familie in einem ihrer Gebäude ins Kirchenasyl auf; ein Polizeieinsatz am 20. Dezember fand bundesweit Medienecho.
Die Kirche steht an der Ziolkowskistraße 17 im Schweriner Stadtteil Großer Dreesch. Die Petrusgemeinde betreut auch evangelische Christen in Neu Zippendorf und Mueßer Holz. Das Gebäude ist ein Zweckbau für Gottesdienste und Gemeindearbeit, kein historisches Denkmal; der Zugang richtet sich nach den Veranstaltungen der Gemeinde, Auskünfte erteilt das Gemeindebüro.
Das Kreuz auf dem Dachfirst kam erst 2002 hinzu, zusammen mit einer Fotovoltaik- und Solarthermie-Anlage. Die 1988 von der Firma Röhm aus Gotha gebaute Orgel hat 12 Register und 888 Pfeifen. Ein Großteil der Projektierung übernahmen Gemeindemitglieder, die beruflich Diplom-Ingenieure waren; der so eingesparte D-Mark-Anteil floss in bessere Materialien.
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