Am Kleinen Felde 28, Ehemalige Feuerwache II in der Nordstadt von Hannover, heute Jugendzentrum
Am Kleinen Felde 28 ist ein ehemaliges Feuerwehrgebäude in Hannover-Nord, das zwischen 1897 und 1900 erbaut wurde und heute unter Denkmalschutz steht. Der zweigeschossige Backsteinbau zeigt neorenaissance-Elemente mit dekorativen Dachzieraten und diente ursprünglich als Unterkunft und Garage für Feuerwehrfahrzeuge und -ausrüstung.
Das Gebäude wurde 1897 bis 1900 vom Architekten Otto Ruprecht entworfen und als moderne Feuerwehrstation mit Fahrzeuggarage und Unterkünften erbaut. Um 1902 beherbergte die Station eines der ersten motorisierten Feuerwehrfahrzeuge der Stadt, was die damalige technologische Innovation dokumentierte.
Das Gebäude trägt seinen Namen nach der Straße, auf der es steht. Heute nutzen junge Menschen aus der Nachbarschaft den Ort als Treffpunkt, wo sie spielen, kreativ arbeiten und an Kursen teilnehmen.
Das Gebäude ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, da in der Nähe Bushaltestellen und Bahnstationen vorhanden sind. Der Ort wird heute als Jugendzentrum genutzt und hat für Besucher reguläre Öffnungszeiten an Wochentagen.
Ein faszinierendes Detail ist ein altes Metalldeckel der Lindener Eisen- und Stahlwerke aus etwa 1899, der noch heute im Eingangsbereich liegt und an Hannovers Industrievergangenheit erinnert. Dieser Fund zeigt die enge Verbindung des Ortes zur lokalen Wirtschaftsgeschichte der Region.
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