Mariä Himmelfahrt, Pfarrkirche in Aldersbach, Deutschland
Mariä Himmelfahrt ist die ehemalige Zisterzienserklosterkirche von Aldersbach, eine Wandpfeilerkirche von 64 m Länge und 21 m Breite, deren 10 m breiter Chor 20 m Scheitelhöhe erreicht. Der rosa Verputz mit weißer Gliederung wurde 1978–1980 wiederhergestellt. Der spätmittelalterliche Westturm trägt eine mehrfach geschnürte Kuppelhaube; innen überspannt ein Tonnengewölbe den Raum, mit Fresken von Cosmas Damian Asam und Stuck von Egid Quirin Asam.
Abt Michael Kirchberger ließ 1617 den mittelalterlichen Chor abreißen und neu errichten. Unter Abt Theobald I. Grad wurden 1705–1734 das Langhaus neu gebaut und der Chor angepasst, während der spätmittelalterliche Westturm erhalten blieb; die Bauleitung hatte der aus Graubünden stammende Dominikus Magzin. Das Chronogramm in der Chorbogenkartusche nennt 1720 als Jahr der weitgehenden Vollendung, 1755 wurde die Turmfassade im Rokokogeschmack mit neuem Glockengeschoss überarbeitet.
Die Kirche ist Mariä Himmelfahrt geweiht, und ihre Nutzung wurde vom Zisterzienserkloster geprägt, dem sie diente. Der Hochaltar von 1723 zeigt Bernhard von Clairvaux kniend vor der Gottesmutter. Die Kartusche am Chorbogen trägt das Chronogramm „Christo Deo ex Maria Virgine Incarnato“, dessen römische Zahlzeichen 1720 ergeben; bei einer fehlerhaften Restaurierung wurde Christo durch Credo ersetzt, sodass die Buchstaben nur noch 1719 summieren.
Die Kirche ist 64 m lang und 21 m breit, das Gewölbe erreicht 20 m; das fünfjochige Langhaus und der schmalere Chor liest man am besten vom westlichen Orgelbalkon zum Hochaltar hin. Die Turmfassade wurde 1755 überarbeitet, die rosa-weiße Farbgebung 1978–1980 wiederhergestellt. Die Sandsteinteile des Portals wurden 1978–1980 in den Kreuzgang versetzt und durch Steingusskopien ersetzt.
Die Kartusche am Chorbogen trägt das Chronogramm „ChrIsto Deo eX MarIa VIrgIne InCarnato“, dessen römische Zahlzeichen 1720 ergeben. Bei einer fehlerhaften Restaurierung wurde Christo durch Credo ersetzt; nun ergeben die Zahlzeichen nur noch 1719, mit dem D sogar 2219.
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